KEIN DURCHKOMMEN! Geschichte des Eisernen Vorhangs
In den Jahren 1952 - 1953 wurde an der Staatsgrenze der Bau des Sicherheitssystems fertiggestellt und der „Eiserner Vorhang“ wurde damit wirklich undurchdringlich. Seit 1952 bis 1960 wurden im Grenzgebiet und in der Sperrzone insgesamt rund 50.000 Bauten abgerissen. Alle dortigen Bewohner wurden ausgesiedelt. Ein Grenzsoldat erinnert sich: „ ... Es war zwischen Všeruby und Maxov. Die Pioniersoldaten sprengten dort Häuser in die Luft und legten Sprengladungen von einer Baracke zur anderen. Etwa fünf Jungs verkrochen sich in einer von diesen Baracken und irgendein Idiot fuhr vorbei, sah die Sprengladung, verband es und alle die Jungs sind dort gestorben. ... Auswirkungen des Eisernen Vorhangs auf das Leben auf beiden Seiten der Grenze, einschließlich persönlicher Geschichten, ist der Inhalt dieser Ausstellung. Projektträger ist Denkmal Hartmanice, Partner des Projekts sind das Museum Šumava Sušice und das Landratsamt Freyung-Grafenau.
Veranstaltungsort
Sankt Oswald-Riedlhütte, Klosterallee 4Klosterallee 494568 Sankt Oswald-Riedlhütte
Veranstalter
Nationalpark Bayerischer Wald
Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
Grafenau