Die Gemeinde Frauenau im Zentrum des Bayerischen Waldes und am Fuße des Großen Rachels gelegen, ist bekannt für ihr traditionelles Kulturgut. Die Ortschaft verdankt ihren Beinahmen „Gläsernes Herz des Bayerischen Waldes“ der Glasmacherkunst, die dort bereits 1420 ihren Anfang nahm. Zudem ist Frauenau ein bekannter Wallfahrtsort. Noch heute besuchen Wallfahrer das „Schmerzhafte Muttergottesbild“ in der von 1759 – 1767 erbauten Rokokokirche „Zur lieben Frau“.


Westlich des höchsten Berges des Nationalparks Bayerischer Wald, dem Großen Rachel (1.453 Meter), liegt Frauenau. Aufgrund der Jahrhunderte alten und kreativen Glasmacher-Tradition des Ortes sucht die Glaskunstszene europaweit ihresgleichen: Noch heute gibt es in der Gemeinde aktive Glashütten sowie das beeindruckende Glasmuseum mit internationalem Ruf, was Frauenau zum Anlaufort für viele Kulturinteressierte macht. Das Landesmuseum nimmt die Besucher mit auf eine faszinierende Reise in die Geschichte der Glaskultur – von den Anfängen im Zweistromland bis zur Gegenwart. Die Exponate der umfangreichen Ausstellung sind sensationell. Um das Museum herum zeigen die „Gläsernen Gärten von Frauenau“ aktuelle Glaskunst hiesiger und namhafter internationaler Künstler. Konzerte und Vortragsreihen sowie Feste im Glasmuseum machen das Frauenauer Kulturprogramm komplett.


Neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten können sich die Gäste auch sportlich betätigen: Im Sommer beim Wandern oder Radfahren in der nahezu unverfälschten Natur – im Winter beim Skifahren, Schneeschuhwandern oder Langlaufen auf sorgfältig gepflegten Loipen.