Das Waldgeschichtliche Museum

Tauchen Sie ein in die wunderbare Welt des Nationalparks Bayerischer Wald, mit einem Besuch im komplett renovierten und modernisierten Waldgeschichtlichen Museum mit Infostelle in St. Ostwald. Es stellt für Sie, auf drei Stockwerken mit insgesamt 1.000 m², umfassend die Geschichte der Landschaft, die Waldnutzung und das Leben im Bayerischen Wald bzw. im Böhmerwald dar. Alle Informationen und Installationen sind dreisprachig (deutsch, englisch und tschechisch).


Inhalte des Museums

Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald lässt sich nicht in Kategorien wie naturkundlich, historisch etc. einteilen – das Thema Waldgeschichte wird möglichst umfassend und aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet.
Drei Themenkomplexe sind entsprechend der Stockwerke des Museums für die Umsetzung vorgesehen. Inhaltlich sind sie eng verzahnt, folgen aber keinem linearen Aufbau, sondern stehen jeweils für sich und sind so je nach Interesse kombinierbar. Übergeordnetes Erzählmuster ist die „Spurensuche“ – jeder Besucher kann auf Entdeckungsreise gehen und die Waldgeschichte erkunden. Gleichzeitig erlaubt dieses modulare Konzept Führungen individuell zusammenzustellen – ideal für Schulklassen.


Zielgruppe

Hauptzielgruppe des Museums sind vor allem Kinder, Jugendliche, Schüler und Familien. Deshalb wurde bei der Neukonzeption des Museums besondere Rücksicht auf die Lehrpläne der Schulen genommen. So kann das Waldgeschichtliche Museum mit seiner neuen Ausstellung einen wichtigen Teil der ökologischen, historischen und kulturellen Ausbildung der jungen Generation der Region abdecken.
Das Museum ist in die ökologische Bildungsarbeit des Nationalparks Bayerischer Wald integriert. Vor diesem Hintergrund ist auch die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Šumava zu sehen; in einem gemeinsamen Projekt werden für das Museum und weitere Bildungseinrichtungen beider Nationalparks ökologische Bildungskisten für die museumspädagogische, grenzüberschreitende Arbeit zusammengestellt.


Kulturelles Netzwerk

Theaterspiel im Waldgeschichtlichen Museum - ein lebendiges Museum basiert nicht nur auf einem guten Konzept, sondern auch auf der Vernetzung mit dem kulturellen Leben der Region. Gerade deshalb ist der Museumsleitung daran gelegen, mit den Vereinen und Institutionen vor Ort zusammenzuarbeiten und ihnen ein „offenes Haus“ zu bieten. Derzeit finden wöchentlich im Schnitt drei Veranstaltungen statt, vom Theater über Konzerte bis hin zu Fachtagungen. Diese Strategie soll auch in Zukunft weiterentwickelt werden.



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