EUREGIO

Durch einen Großteil der Gemeinden der Ferienregion des Nationalparks Bayerischer Wald (Mauth, Hohenau, Neuschönau, St.Oswald-Riedl-
hütte, Spiegelau, Frauenau, Zwiesel, Lindberg, Bayerisch Eisenstein) führt der Nationalparkradweg und weiter auf tschechischer Seite durch den Nationalpark Sumava.
Auf einem ca. 135 km markierten Radweg kann der Radfahrer und E-Biker die Natur und Kultur auf beiden Seiten der Grenze erleben.
Projektinhalt ist die Erstellung einer aktuellen Rad- und E-Bike-Karte, die dem Nutzer den Verlauf dieses Radweges sowie ausführliche Informationen (Höhendiagramm, Schwierigkeitsgrad usw.) - sowohl auf bayerischer als auch auf tschechischer Seite - näherbringt. Ferner werden zusätzlich Informationen zu den Natur- und Kulturschönheiten in einem Pocketguide zusammengefasst.
Beide Publikationen werden zweisprachig (deutsch und tschechisch) herausgegeben.


Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald möchte sich damit einer der größten Zielgruppe unter den Touristen - den Radfahrern - präsentieren und ihnen die Möglichkeit geben, die Region und die umliegenden Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten zu erkunden.


Ziel ist die Aufwertung,durch Steigerung des Bekannheitsgrades, des Natur- und Kulturerbes beiderseits der Grenze sowohl für Einheimische, als auch für Touristen.

 

LEADER

„Vernetzung der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald“

Die Initiative zum Zusammenschluss der beiden Zweckverbände Zwieseler Winkel und Nationalparkgemeinden war 2011 gestartet worden. Ziel war es, die Grundlage zu schaffen,

um schlagkräftiger auftreten und vorhandene Synergien besser nutzen zu können. Gefördert wurde diese touristische Neustrukturierung durch das Bayerische Landwirtschaftsministerium

und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen von LEADER. Ergebnis des langwierigen und komplizierten Prozesses der Zusammenführung beider Zweckverbände war im Jahr 2014 die Gründung der „ Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald GmbH“. Dem rechtlichen Zusammenschluss hat die Umsetzung an der Basis zu folgen, doch kann dies nur schrittweise geschehen. Aktuell arbeiten die unter dem Dach der Ferienregion zusammengefassten 11 Tourist-Informationen  noch weitgehend eigenständig. Ein intensiver Austausch, die Nutzung von Synergien und gemeinsame Produktentwicklung, Kundenbetreuung und Marktbearbeitung finden aufgrund der bisherigen technischen Voraussetzungen nur begrenzt statt.

Nach der Gründungsphase ist es dringend erforderlich, zwischen den 28 Mitarbeitenden der Ferienregion und den 13 zusammengefassten Kommunen (inkl. Stadt Zwiesel) ein Gefühl der Zusammengehörigkeit nach innen und außen zu schaffen und die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zu verbessern. Außerdem ist für die Ferienregion eine gemeinsame Identität - u. a. durch eine abgestimmte Corporate Identity -

unter Berücksichtigung der bisher vorhandenen Produkt - und Marketingstrategie zu entwickeln. Darauf aufbauend soll ein grafisches Grundkonzept für einen einheitlichen Auftritt nach außen entwickelt und

umgesetzt werden. Das einheitliche Erscheinungsbild der Ferienregion garantiert dem Gast einen hohen Wiedererkennungswert (Corporate Identity) und stellt sicher, dass die Region von außen als schlagkräftige touristische Destination wahrgenommen wird. Dieses LEADER-Projekt umfasst 12 von 13 Mitgliedsgemeinden der Ferienregion Nationalpark Ferienland Bayerischer Wald samt den dort bestehenden 10 Tourist- Infos