Tot im Leichenhauskeller

Zwiesel. Eine schaurige Kurzkrimilesung mit dem Titel „Tot im Leichenhauskeller“ im ehemaligen Kammermeyer Bierkeller, tief unter dem heutigen städtischen Leichenhaus, findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018, im Rahmen des umfangreichen Herbstferienprogramms der Touristinfo statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr das Kulturzentrum/Waldmuseum, Kirchplatz 3, oberhalb der Katholischen Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. Parkplätze sind an der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus vorhanden.

Gästeführerin Marita Haller begleitet die Besucher über den Friedhof in Richtung städtisches Leichenhaus. An besonders markanten Grabstellen wird sie an die Verstorbenen und ihr Lebenswerk erinnern, die sich in Zwiesel einen unvergesslichen Namen gemacht haben. Beim südlichen Tor wird der Friedhof wieder verlassen.

Der ehemalige Bierkeller aus Mitte des 19. Jahrhunderts – damals errichtete Joseph Kammermeyer ein Gasthaus mit Kegelbahnen an dieser Stelle; eine Ausschankgenehmigung hatte er bis 1896 - wird über die Alte Oberzwieselauer Straße erreicht. Trauernde Menschen auf dem Friedhof oder im Leichenhaus werden durch diese Veranstaltung nicht gestört. Vom Eingang in den ehemaligen Bierkeller hat man weder Sichtkontakt noch Hörkontakt zum Friedhof.

Für die Krimilesung „Tot im Leichenhauskeller“ bei Kerzenlicht werden Bierbänke im Bierkeller aufgestellt. Eine Voranmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl in der Touristinfo (Tel. 09922-500 16 92) bis Dienstag, 30. Oktober 2018, 12 Uhr, unbedingt erforderlich. Die Teilnehmer werden gebeten Taschenlampen mitzubringen. Erwachsene bezahlen Euro 2,50, Kinder sind kostenfrei. Die Veranstaltung dauert eine gute Stunde. mh