Zwiesel. Man kann auch mit kleineren Aktionen für Zwiesel werben, dachte sich Janos Metz von Schreibwaren Wegmann und entwickelte zusammen mit Daniel Weber von der Jungen Union Zwiesel einen hochwertigen Jahreskalender. Fotos und Texte steuerte Autorin Marita Haller bei.

Damit der Kalender unter 10,-- Euro verkauft werden kann, wurde keine Verkaufsmarge   einkalkuliert und wird deshalb nur in seinem eigenen Geschäft verkauft. Von jedem verkauften Kalender werden die Kindergärten einen Euro erhalten.

Ziel dieser Aktion ist, dass die Feriengäste, die diesen Kalender mit herrlichen Fotos aus Zwiesel und der nahen Region mit nach Hause nehmen, ein ganzes Jahr lang positiv an ihren  Ferienort Zwiesel denken und sich schon auf den nächsten Urlaub im Bayerischen Wald freuen. Dieser Kalender eignet sich auch gut für ein preiswertes Mitbringsel aus dem Urlaub. Besonders freut sich Janos Metz darüber, dass sich nach Mundpropaganda bereits einige Zwieseler Vermieter-Betriebe bereit erklärt haben, den Kalender für Gäste sichtbar in ihrem Haus aufzuhängen.

Damit aber auch die Einheimischen Freude an diesem Jahreskalender haben, finden sie auf der Rückseite der Monatsblätter meist Historisches aus der Glasstadt mit alten Fotos. Bereits das Titelblatt weist mit ansprechenden Fotos auf diese Mischung von alt und neu hin.

Der Januar beginnt zum Beispiel mit einer ruhigen Winterlandschaft am Tausendbachl in Bärnzell. Auf der Rückseite wird an den letzten Bein- und Elfenbeinschnitzer Walter Nowak von Zwieselberg erinnert. Seine Familie wurde aus Winterberg vertrieben und brachte mit anderen Ausgesiedelten diesen bis dahin nicht bekannten lukrativen Beruf in den Bayerischen Wald.

Der Februar zeigt Stadtpark und Kirche in Schnee und Eis gehüllt. Auf der Rückseite erzählt Helmut Kilian Senior aus der Zeit der Binder am Binderanger. Ein historisches Foto zeigt sein Elternhaus am Binderanger noch in Holzbauweise. Der Bär vom neu gestalteten Waldmuseum im Kulturzentrum läutet den März ein. Auf der Rückseite des Kalenderblattes wird an die Zeit der Bärentreiber erinnert, die mit ihren imposanten Tieren auch nach Zwiesel kamen. Das Aprilblatt weist auf den Emmausgang am Ostermontag hin. Die Rückseite beschreibt diese Veranstaltung mit Programm 2017. Der Mai lädt zu einer Fahrt mit der Waldbahn in den Frühling ein. Die Rückseite erinnert an den letzten Hirten von Griesbach und Bärnzell, Andreas Baierl, der seine Herde meist bereits im Mai in den Wald trieb.

Der Juni weist mit einem Foto vom Zusammenfluss des Großen und Kleinen Regen auf die Namensgebung von Zwiesel hin. Auf der Rückseite wird der verheerende Marktbrand von 1825 beschrieben, bei dem leider viele wichtige geschichtliche Dokumente in Zwiesel vernichtet wurden. Der Juli macht mit der Bayerwald Kapelle Stimmung für das Grenzlandfest. Die Rückseite beschreibt mit aktuellen und mit historischen Fotos die Geschichte der Festzeit in Zwiesel. Die Fotos erinnern auch an 10 Jahre Städtepartnerschaft zwischen der Seehafenstadt Brake und der Glasstadt Zwiesel. Das Foto auf dem Augustblatt stimmt auf die Zwieseler Glasnacht ein. Die Rückseite erzählt die Erfolgsgeschichte der Zwieseler Glastage seit 30 Jahren.

Die in der Nacht beleuchtete Glaspyramide der Zwiesel Kristallglas AG als Symbol für die Glasstadt Zwiesel ist auf dem Septemberblatt zu sehen. Die Rückseite erinnert an die Zeit in Zwiesel, als das Fleisch als besondere Dienstleistung der Metzger noch pfundweise in die Dörfer gefahren wurde. Der Oktober grüßt mit einer herrlichen Abendstimmung am Kleinen Arbersee. Die Rückseite erinnert daran, dass in der Hafnerstadt in Zwiesel bereits ein Sägewerk mit Getreidemühle arbeitete, als Christof Kolumbus Amerika entdeckte. Im November wird mit einem Foto vom spannenden City-Sprint auf den schneesicheren Zwieseler Winkel hingewiesen. Die Rückseite liest sich als Gegensatz dazu etwas lustig-makaber: Hier wird der „dunkle, sündhafte Bayerische Wald beschrieben“, wie ihn die Menschen früher sahen. Der Gläserne Christbaum von Zwiesel, der jährlich aufgestellt wird, mit seinen rund 100 großen, mundgeblasenen Kugeln, läutet die besinnliche Weihnachtszeit ein. Auf der Rückseite erinnert die Glaskapelle am Anger, dass das Glas aus dem Feuer geboren wird und ein wichtiges berufliches Standbein für die Region ist.

Da nur eine kleinere Menge von diesem Kalender gedruckt wurde, ist es zu empfehlen, dass sich Interessierte schon bald ein Exemplar sichern. Mehr Informationen gibt es unter www.schreibwaren-wegmann.de. 

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