Vom Wald das Beste. – Nationalparkregion Bayerischer Wald
Wegesperrungen & Einschränkungen

Aktuelles

Wegesperrungen & Einschränkungen

Die Kerngebiete des Nationalparks sind zum Schutz von störempflindlichen Tierarten wie dem Auerhuhn zeitweise gesperrt. Eine Übersicht aller Einschränkungen auf den Wegen und ob eine Umleitung ausgeschildert wurde, findest du im Wegeservice des Nationalparks.


Bestimmte Straßen in der Ferienregion sind bis zur Igelbussaison größtenteils für den PKW-Verkehr geöffnet. Danach gelten, wie jedes Jahr, die Straßensperrungen zugunsten der Igelbusse.

Einschränkungen

aufgrund des Coronavirus in der Region

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Corvid-19-Pandemie ist auch unserer Region von Schließungen und zahlreichen Einschränkungen betroffen.

Hier findet ihr dazu einen ersten Überblick

Informationen zum Virus COVID-19

 

Coronaverdacht? Das ist zu tun
Nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, sondern 116117 des Bereitschaftsdienstes, die 09921-601660 im Gesundheitsamt Regen oder den Hausarzt anrufen.
Am Telefon werden Verdachtsmomente abgeklärt, ggf. wird ein Ort und Termin zur Probeentnahme vereinbart.
Die üblichen Hygienemaßnahmen beachten (verstärktes Händewaschen, Verzicht auf Begrüßung per Handschlag).

Wanderweg Heidelbeere

durch das Höllbachgespreng auf den Falkenstein gesperrt

Das Höllbachgespreng mit seinem ursprünglichen Bergmischwald ist als Rückzugsgebiet für Wanderer ebenso attraktiv wie für empfindliche Tiere. Um den dort lebenden Wanderfalken eine ungefährdete Brut zur ermöglichen, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den Wanderweg Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 17. Februar bis Ende Juni 2020 zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.
„Wanderfalken sind während der Brutzeit eine sehr störungsempfindliche Art“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. „Nur mit einer Sperrung können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden.“ Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein.

Die beeindruckenden Höllbachfälle können trotz der Sperrung besichtigt werden, der Wanderweg ist bis dorthin frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz seltener und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.

Wanderweg Einbeere

Einschränkungen von Seebachschleife zum Schwellhäusl

Wie der Nationalpark Bayerischer Wald mitteilt, ist der Wanderweg Einbeere im Bereich Seebachschleife/Goldenes Straßl Richtung Schwellhäusl am Einstieg wegen Holzerntemaßnahmen aktuell stark in Mitleidenschaft gezogen.

Der Wanderweg Einbeere verläuft am Randbereich des Nationalparks auf einem Rückeweg.

In dem Bereich ist Sturmholz bei Sturm Sabine am 10. Feb. 2020 angefallen. Nach der Überfahrt des geworfenen Holzes war bereits ein Bagger vor Ort um die Schäden zu beseitigen.

Leider waren einige Tage später im gleichen Bereich Bäume mit Borkenkäfer befallen, was eine erneute Überfahrt erforderlich machte. Da davon ausgegangen werden muss, dass wir dieses Jahr noch mehrmals Käferholz über diese Stelle bringen müssen, bitten wir um Verständnis, dass die Reparatur erst nach Ende der Holzerntemaßnahmen im Herbst erfolgen kann.

Straßen-Sperrungen

Racheldiensthüttenstraße

normalerweise ab 1. November bis 14. Mai komplett & von 15. Mai bis 31. Oktober von 8-18 Uhr gesperrt
Seit Mai 2020 Komplettsperrung aufgrund von Bauarbeiten (z.T. für Radfahrer samt Umleitung geöffnet)

Schwarzachstraße (zum Gfäll)

ab 1. November unter Vorbehalt geöffnet (eingeschränkter Winterdienst; evtl. Schneeketten)
im Zeitraum 15. Mai bis 31. Oktober von 8-18 Uhr gesperrt

Lusenstraße (Waldhäuser - PP Waldhausreibe)

keine Öffnung
ab 1. November bis 15. Mai gesperrt
im Zeitraum 15. Mai bis 31. Oktober von 9-16 Uhr gesperrt

Böhmstraße (NP-Zentrum - PP Waldhausreibe)

keine Öffnung
ab 1. November bis 15. Mai gesperrt
im Zeitraum 15. Mai bis 31. Oktober von 9-16 Uhr gesperrt

Buchwaldstraße (Wistlberg - Grenzübergang Bucina)

Stand 14.04.20: Straße geöffnet
ab 1. November bis 14. Mai bei Schneelage gesperrt
im Zeitraum 15. Mai bis 31. Oktober von 9-17 Uhr gesperrt

Straßensperrung in Železná Ruda

für vorr. 11 Wochen

Nach vielen Jahren des Wartens soll zum 1. April die zweite Phase der Straßenrenovierung in Železná Ruda beginnen, was eine vollständige Sperrung der Straße Nr. I/27, Klatovská-Straße, im Bereich vom Bahnübergang beim Casino, bis zur Brücke über den Fluss Řezná erforderlich macht – und das für ungefähr elf Wochen.
Die einzige Ausweichroute aus Richtung Sušice führt durch Nýrsko.

Leider können die Arbeiten jedoch nicht ohne Sperrung  durchgeführt werden, sagt Bürgermeister Filip Smola. Alleine das Verlegen der Versorgungsleitungen, für die drei Meter tiefe Ausgrabungen erforderlich seien, lasse keine andere Option zu.
Smola stellt die Verbesserungen heraus, die durch die Sanierung der Klatovská-Straße, die durch die gesamte Gemeinde Železná Ruda verläuft und jeden Monat von Zehntausenden Autos befahren wird, entstehen werden: "Es kommen endlich beleuchtete und sichere Kreuzungen sowie die lang ersehnten Bürgersteige, auf die wir alle seit Jahren gewartet haben." Das sei ein großer Sicherheitsgewinn für die Bürger von Železná Ruda und insbesondere die Kinder.

Die Planung der Umleitungsroute erfolgte in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung und der Verkehrspolizei der Region Pilsen. "Die oft angesprochene und eigentlich sinnvolle Umleitung über Straßen und Gassen innerhalb der Gemeinde ist leider technisch nicht möglich, denn zum Teil würde diese über private Grundstücke führen, zum Teil sind die Gassen im Kataster gar nicht als Straßen eingezeichnet. Das würde alleine rechtlich ein extremes Problem darstellen", so der stellvertretende Bürgermeister Petr Najman.

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