Der Maler und Kupferstecher Franz Xaver Fischl (1891 - 1962) im Waldmuseum Zwiesel

Sonderausstellung Franz Xaver Fischl im Waldmuseum in Zwiesel:

Franz Xaver Fischl – rausschaut, raufschaut, reinschaut
06.04.2018 bis 17.07.2018

Als Meisterschüler und Obmann der Radierklasse verließ der am 2. Oktober 1891 in Burghausen geborenen Fischl die Akademie der Bildenden Künste in München und machte sich 1925 als erster akademischer Maler im Bayerischen Wald sesshaft. In Trautmannsried bei Arnbruck lebte er mit seiner Frau Anni, geb. Kowanger, die er als Modell kennengelernt und 1921 geheiratet hatte, auf dem Anwesen seines Vaters. Fischl verkaufte Zug um Zug Grundstücke und zog sich immer mehr zurück. Fernab von den Kunstmetropolen entstanden hervorragende grafische und druckgrafische Werke sowie Ölgemälde. Verarmt starb Franz Xaver Fischl am 12. November 1962.

Prägend für sein Werk waren die Kriegsjahre von 1915 bis 1918, in denen er als Mitglied der Bayerischen Fußartillerie an der Westfront kämpfte. So ist ein Schwerpunkt der Ausstellung anlässlich des Gedenkjahrs 1918 – 100 Jahre Kriegsende - seinen Darstellungen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gewidmet.